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Gelingt im Süden Deutschlands die Energiewende?

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Eine Studie von Windguard, im Auftrag des Bundesverbandes Windenergie verrät, dass der Süden Deutschlands in Fragen Windkraft zu wenig tut. Bayern und Baden Württemberg vereinen lediglich 963 Windräder der insgesamt 23.401 errichteten Windturbinen in Deutschland auf sich. Die grüne Regierung in Baden Württemberg kommt in Erklärungsnot, vor allem wenn man bedenkt, dass ein paar Jahre zurück kein einziges Windrad in diesem Bundesland errichtet wurde.

Windräder im Süden kaum verbreitet

Ein paar Jahre zurück wurden insgesamt 406 neue Windräder in Deutschland aufgestellt. Das entspricht einer installierten Leistung von einem Gigawatt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stellt dies eine Steigerung von acht Prozent dar. Somit sind in Deutschland mehr als 32 Gigawatt an Windenergie installiert worden.

Im Norden ist dank der Windverhältnisse die Windkraft stark vertreten. Insgesamt vereinen Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Hamburg bereits 42 Prozent der Windkraftleistung auf sich. Das kleine Rheinland-Pfalz besitzt mit 1.306 Windturbinen mehr als doppelt so viele Anlagen wie Bayern.

Windkraft ist nur die halbe Wahrheit

Der Süden engagiert sich zwar weniger in Windkraft, dafür wurden in Bayern bereits über eine Viertelmillion Solarkraftwerke mit einer Leistung von 5.000 Megawatt ans Netz geschaltet. Das führte teilweise sogar dazu, dass an Spitzentagen der Strom ins Ausland verschenkt werden musste. Bundesländer wie Baden Württemberg oder Bayern wird die Energiewende gelingen.

Sind die globalen ehrgeizigen Ziele umsetzbar?

Bis 2030 möchte Deutschland zu 50 Prozent seinen Strombedarf aus erneuerbaren Energien generieren. Die USA und andere Nationen haben ähnliche Ziele. Die Internationale Energieagentur, kurz IEA wies darauf hin, dass 1971 13,12 Prozent der benötigten Energie aus erneuerbaren Energiequellen kam. Im Jahr 2011 ist dieser Anteil auf 12,99 Prozent gesunken. In den USA soll bis 2035 ein Anteil von 30,2 Prozent erreicht werden, tatsächlich werden es aber lediglich 14,5 Prozent sein. In China lag der Anteil 1971 bei 40 Prozent. Heute liegt er bei 11 Prozent. Die saubere Energie wird absolut zwar mehr, im Verhältnis zur benötigten Energie jedoch weniger. Pro einen Prozentpunkt Wachstum, benötigt man 1 Gigawatt mehr an Leistung. Darauf ist auch der Rückgang zurückzuführen. Die Volkswirtschaften wachsen unaufhaltsam und dabei entsteht ein großer Bedarf an Strom.

Deutschland hat mit seinen Zielen eine Vorreiterrolle eingenommen, welche aus volkswirtschaftlicher Perspektive nicht billig erkauft wurde. Es wurden Fehlanreize gesetzt und eine Branche konsolidierte. Mittlerweile verbuchen die Wind- und Solarbauer wieder Gewinne und die Energiewende scheint machbar zu sein.

Eine Studie von Windguard, im Auftrag des Bundesverbandes Windenergie verrät, dass der Süden Deutschlands in Fragen Windkraft zu wenig tut. Bayern und Baden Württemberg vereinen lediglich 963 Windräder der insgesamt 23.401 errichteten Windturbinen in Deutschland auf sich. Die grüne Regierung in Baden Württemberg kommt in Erklärungsnot, vor allem wenn man bedenkt, dass ein paar Jahre zurück kein einziges Windrad in diesem Bundesland errichtet wurde. Windräder im Süden kaum verbreitet Ein paar Jahre zurück wurden insgesamt 406 neue Windräder in Deutschland aufgestellt. Das entspricht einer installierten Leistung von einem Gigawatt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stellt dies eine Steigerung von acht Prozent dar. [...]

Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller eröffnet Bioenergiedorf Büsingen

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Kombination aus Solarthermie und Biomasse macht Büsingen unabhängig von steigenden Energiepreisen

Karlsbad/Büsingen. – Baden-Württembergs Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Franz Untersteller sowie der Bundestagsabgeordnete des Landkreis Konstanz, Andreas Jung, eröffneten ein paar Jahre zurück feierlich das hochinnovative Bioenergiedorf Büsingen. Hier wird zukünftig mit einer Kombination aus Solarthermie und Biomasse geheizt. „Als bisher einziges Bioenergiedorf in Baden-Württemberg und Deutschland stellt das Bioenergiedorf Büsingen die sommerliche Grundlast durch solarthermische Kollektoren bereit. Diesen innovativen und zukunftsgerichteten Ansatz hat die Landesregierung daher gerne mit 100.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert“, so Untersteller. Die durch Solarthermie und Biomasse erzeugte Wärme ersetzt rund 400.000 Liter Heizöl im Jahr und senkt den CO2-Ausstoß um etwa 1.200 Tonnen. In Auftrag gegeben wurde das Projekt von solarcomplex, einem Bürgerbeteiligungsunternehmen für erneuerbare Energien, das bereits mehrere Gemeinden ökologisch umgerüstet hat und nun erstmals die besonders effizienten Vakuumröhrenkollektoren von Ritter XL Solar einsetzt.

Höhere Effizienz statt großer Kollektorfläche

Das rund 1.300 Einwohner zählende Dorf gehört zum deutschen Hoheitsgebiet, ist jedoch Teil der Schweizer Wirtschaftszone. Deshalb gilt hier das „Erneuerbare Energien Gesetz“ (EEG) nicht – solarcomplex entschied sich daher für die wirksamste Technologie zur Wärmeerzeugung: Die Vakuumröhrenkollektoren von Ritter XL sind bezogen auf den Energieertrag pro Fläche viermal effektiver als die durch EEG – Subventionen im übrigen Deutschland bevorzugten Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung. So reicht schon eine Kollektorfläche von lediglich 1.090 m2 aus, um 107 Haushalte im Sommer mit Wärme zu versorgen. Dies spart Platz und Kosten und liefert ein eindrucksvolles Beispiel für die Chancen dieser Technologie.

Kombination von Solarthermie und Biomasse hilft auch der regionalen Wirtschaft

Das Büsinger Wärmekonzept kombiniert Solarthermie mit Biomasse: Im Sommer wird die Wärme vorrangig durch eine Solarthermieanlage erzeugt. In kälteren Monaten unterstützt diese eine Biomasseanlage, deren Kessel im Sommer abgeschaltet werden können, was ihre Lebensdauer erheblich verlängert. Die verwendete Biomasse stammt, anders als Heizöl, aus der Region. Bei derzeitigem Ölpreis fließen nun jährlich ca. 400.000 Euro weniger aus der Region ab und Kaufkraft wird vor Ort gebunden. Von zu erwartenden Preissteigerungen der fossilen Brennstoffe ist Büsingen künftig unabhängig, ein Standortvorteil auch für die Wirtschaft.

Preisgekrönte Technologie – effizient, einfach und umweltschonend

Projektleiter Detlev Seidler von Ritter XL Solar hat das effiziente AquaSystem in das Büsinger Nahwärmekonzept integriert und den Aufbau begleitet: „Unser System ist eigentlich sehr einfach. Das Sonnenlicht trifft auf eine spezielle Absorberschicht, die die Wärme auf die Vakuumröhren projiziert. Jede Vakuumröhre funktioniert dabei wie eine Thermoskanne. Die Wärme wird nicht wieder nach außen abgegeben, sondern in fast vollem Umfang genutzt. Unser großer Vorteil ist, dass die Kollektoren ganz einfach mit Wasser arbeiten, nicht mit Glykol, wie der Großteil anderer Anlagen. Das kostet weniger und ist deutlich effektiver – und umweltschonender.“ Deswegen wurde das AquaSystem bereits mit dem Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistung des Handwerks ausgezeichnet.

Kombination aus Solarthermie und Biomasse macht Büsingen unabhängig von steigenden Energiepreisen Karlsbad/Büsingen. – Baden-Württembergs Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Franz Untersteller sowie der Bundestagsabgeordnete des Landkreis Konstanz, Andreas Jung, eröffneten ein paar Jahre zurück feierlich das hochinnovative Bioenergiedorf Büsingen. Hier wird zukünftig mit einer Kombination aus Solarthermie und Biomasse geheizt. „Als bisher einziges Bioenergiedorf in Baden-Württemberg und Deutschland stellt das Bioenergiedorf Büsingen die sommerliche Grundlast durch solarthermische Kollektoren bereit. Diesen innovativen und zukunftsgerichteten Ansatz hat die Landesregierung daher gerne mit 100.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert“, so Untersteller. Die durch Solarthermie und Biomasse [...]

Neue Speicherlösung für Solaranlagen

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Junkers bringt Storacell-Warmwasserspeicher mit integrierter Solarstation auf den Markt

Eine einfache und schnelle Installation bei minimalem Platzbedarf zeichnet die neuen Warmwasserspeicher von Junkers aus.

Solarstation ist leicht zu montieren und platzsparend

Die Speicher-Kombilösungen des Thermotechnik-Spezialisten bringen eine vorkonfektionierte und platzsparende sowie leicht zu montierende Solarstation mit: Fachhandwerker binden den Storacell SKE lediglich über zwei Anschlüsse auf der Rückseite an die thermische Solaranlage an. Desweiteren lässt sich die Solarstation RTCB mit nur einer Schraube wahlweise links oder rechts am Warmwasserspeicher montieren. Die kompakte Solarstation bietet darüber hinaus Vorteile bei der Aufstellung: So bleibt der Platzbedarf mit rund 184 Zentimeter Höhe auf maximal 90 Zentimeter Breite gering. Weil für Reinigung und Wartung alle Bauteile von vorne nach Abnahme der Verkleidung zugänglich sind, kann der Speicher mit Station nahezu direkt an der Wand aufgestellt werden.

Ansprechendes Design und vor Korrosion geschützt

Optisch überzeugt der Warmwasserspeicher durch einen hochwertigen weißen Stahlblechmantel. Zum ansprechenden Gesamteindruck trägt die schwarze Abdeckung der Solarstation bei. Gehäuse, Solarstation-Komponenten und Leitungen sind mit einer hochwertigen Isolierung versehen, um Wärmeverluste auf ein Minimum zu senken. Vor Korrosion schützen eine integrierte Magnesium-Anode sowie eine spezielle Oberflächenbeschichtung der Flächen, die mit Trinkwasser in Berührung kommen.

Quelle: https://www.junkers.com

Junkers bringt Storacell-Warmwasserspeicher mit integrierter Solarstation auf den Markt Eine einfache und schnelle Installation bei minimalem Platzbedarf zeichnet die neuen Warmwasserspeicher von Junkers aus. Solarstation ist leicht zu montieren und platzsparend Die Speicher-Kombilösungen des Thermotechnik-Spezialisten bringen eine vorkonfektionierte und platzsparende sowie leicht zu montierende Solarstation mit: Fachhandwerker binden den Storacell SKE lediglich über zwei Anschlüsse auf der Rückseite an die thermische Solaranlage an. Desweiteren lässt sich die Solarstation RTCB mit nur einer Schraube wahlweise links oder rechts am Warmwasserspeicher montieren. Die kompakte Solarstation bietet darüber hinaus Vorteile bei der Aufstellung: So bleibt der Platzbedarf mit rund 184 Zentimeter Höhe auf [...]

Umweltschutz: Die Vorteile der Photovoltaik

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Die erneuerbaren Energien konnten auch in den letzten Jahren wieder erhebliche Zuwachsraten verzeichnen. Mittlerweile beträgt ihr Anteil an der deutschen Stromproduktion 26%. Das entspricht in etwa der Kapazität an Atomstrom, der im Zuge der Energiewende (weitere Informationen) zu ersetzen ist. Aber die Energiewende wurde ursprünglich eingeleitet, um die Energieerzeugung aus fossilen Brennträgern zurückzudrängen und schließlich komplett zu ersetzen. Denn diese sind in hohem Maße dafür verantwortlich, dass bei ihrer Verbrennung überdurchschnittlich viel Kohlendioxid in die Erdatmosphäre gelangt. Das Treibhausgas bewirkt die Erwärmung der Erde, vergrößert das Ozonloch und ist der Auslöser für die globale Klimakatastrophe. Die Photovoltaik ist eine der Technologien, die diesen Prozess stoppen können.

Photovoltaik mit überdurchschnittlichen Zuwachsraten

Wie schnell die Energie aus der Sonne eine tragende Säule der Energiewende werden würde, konnten selbst die Initiatoren des Gesetzes zu den Erneuerbaren Energien nicht absehen. Nach wenigen Jahren Förderung ist der Solarstrom bereits allein mit 5% an der deutschen Stromproduktion beteiligt. Innerhalb der erneuerbaren Energien ist er zur zweitwichtigsten Kraft geworden (ca. 20%) und hat die Kapazitäten der seit Jahrzehnten genutzten Wasserkraft überholt. Etwa 1,5 Millionen Photovoltaik-Anlagen gibt es bereits in Deutschland, die insgesamt fast 30.000 MW produzieren. Ein Vorteil der Photovoltaik-Anlagen ist, dass sie auch privat betrieben werden können (weitere Informationen). So trägt jeder einzelne PVA-Besitzer zum Umweltschutz und zur Verhinderung der Klimakatastrophe bei. Allein ein paar Jahre zurück sorgten die Photovoltaikanlagen in Deutschland für eine Einsparung von 12,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid.

Photovoltaik – der perfekte Umweltschutz

Auch alternative Energiearten haben ihre Vor- und Nachteile. Windkrafträder beanspruchen große Flächen, Staudämme blockieren ganze Landschaften. Biomasse muss transportiert werden, und die Geothermie erfordert einen hohen Aufwand. Einzig und allein die Photovoltaik vereint alle Vorteile der alternativen Energieproduktion in einer Technologie: unbegrenzte Ressourcen, die nicht aus dem Naturraum der Erde entnommen werden müssen, Auf-Dach-Anlagen nutzen bereits bebaute Flächen, für den Prozess der Energieerzeugung sind keine Transporte notwendig, und die Erzeugung von Solarenergie erfolgt absolut emissionsfrei.

Selbstverständlich haben die Kritiker der Photovoltaik auch einen vermeintlichen Schwachpunkt entdeckt: der hohe Energie-Aufwand, mit dem Solarmodule hergestellt werden. Aber dieser Energie-Einsatz ist auch bei vielen anderen Produktionsverfahren nötig, die dann allerdings keinen Beitrag zur Energiewende leisten. Zum zweiten schafft die Photovoltaik selbst die Voraussetzungen dafür, dass diese Energie zunehmend klimafreundlich zur Verfügung steht. Je höher der Anteil der Energie aus erneuerbaren Energien wird, desto weniger greift das Argument des Energieaufwandes.

Denn die Sonne strahlt mit knapp 1.400 Watt auf jeden Quadratmeter unserer Erde ein, was insgesamt der unvorstellbaren Energiemenge von 1.070 Exawattstunden entspricht. Damit könnte der Energiebedarf auf der Erde mehrere Tausend Male gedeckt werden.

Die erneuerbaren Energien konnten auch in den letzten Jahren wieder erhebliche Zuwachsraten verzeichnen. Mittlerweile beträgt ihr Anteil an der deutschen Stromproduktion 26%. Das entspricht in etwa der Kapazität an Atomstrom, der im Zuge der Energiewende (weitere Informationen) zu ersetzen ist. Aber die Energiewende wurde ursprünglich eingeleitet, um die Energieerzeugung aus fossilen Brennträgern zurückzudrängen und schließlich komplett zu ersetzen. Denn diese sind in hohem Maße dafür verantwortlich, dass bei ihrer Verbrennung überdurchschnittlich viel Kohlendioxid in die Erdatmosphäre gelangt. Das Treibhausgas bewirkt die Erwärmung der Erde, vergrößert das Ozonloch und ist der Auslöser für die globale Klimakatastrophe. Die Photovoltaik ist eine der [...]

Steigende Kosten für Heizöl & Solarthermie

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Ein Thema, das in der Presse immer wieder auftaucht, ist die Problematik der steigenden Heizölpreise. Eine Möglichkeit, nicht zu sehr unter diesen Preissteigerungen zu leiden, ist es, energiesparender zu leben und zu wohnen. Bauliche Veränderungen, wie eine bessere Dämmung, und ein energiesparendes Nutzerverhalten können den Bedarf an Heizöl reduzieren. Viele Haushalte betrifft es und häufig diskutiert werden daher auch mögliche Alternativen zum Heizöl, um nicht mehr abhängig von den Preisschwankungen zu sein.

Solarthermie als mögliche Alternative

Immer wieder hört man in diesem Zusammenhang von der sogenannten Solarthermie. Bei dieser Technik wird die Sonnenstrahlung durch Solarkollektoren eingefangen. Die vom Sonnenlicht produzierte Wärme kann dann für das Heizen eines Gebäudes und zur Warmwassererzeugung genutzt.

Bereits seit den 1980er Jahren werden Sonnenkollektoren hergestellt, die im privaten Haushalt genutzt werden. Inzwischen stehen verschiedene Konstruktionen der Kollektoren zur Verfügung, die sich auch optisch ansprechend in das Gebäude integrieren lassen. Ist das Gebäude gut gedämmt und verhält sich der Nutzer entsprechend, kann der Bedarf der zusätzlichen Heizkosten durch Solarthermie deutlich reduziert oder sogar völlig überflüssig werden.

Wirtschaftlichkeit von Solarthermie

Unter dem Licht der weiterhin kontinuierlich steigenden Heizölpreise wird die Installation und Nutzung einer Solarthermie-Anlage immer rentabler. Werden die Heizölpreise doch schon bald die 100€ – Marke erreichen. Der BSW-Solar rechnet mit Kosten von ungefähr 10.000 EUR – 12.000 EUR für eine solche Anlage. Jährlich können Verbraucher dann bis zu 40% an Heizkosten und Kosten für die Warmwasserbereitung einsparen. Eine Aussicht, die nicht nur die Bevölkerung erfreuen dürfte, sondern auch die Hersteller von Solarthermie-Anlagen- und Modulen (zum Beispiel Stiebel Eltron). Hausbesitzer und solche die es bald werden wollen sollten die derzeitige Preisentwicklung im Auge behalten. Sollte der Trend sich nicht verlangsamen, so sollte doch über die Anschaffung einer Solarthermieanlage nachgedacht werden.

Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:

http://www.solaranlagen-portal.de/solar-warmwasser/solarthermie-infos.html

http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/solarwaerme-anlagen-gegen-steigende-erdgas-und-heizoelpreise-2997.html

Ein Thema, das in der Presse immer wieder auftaucht, ist die Problematik der steigenden Heizölpreise. Eine Möglichkeit, nicht zu sehr unter diesen Preissteigerungen zu leiden, ist es, energiesparender zu leben und zu wohnen. Bauliche Veränderungen, wie eine bessere Dämmung, und ein energiesparendes Nutzerverhalten können den Bedarf an Heizöl reduzieren. Viele Haushalte betrifft es und häufig diskutiert werden daher auch mögliche Alternativen zum Heizöl, um nicht mehr abhängig von den Preisschwankungen zu sein. Solarthermie als mögliche Alternative Immer wieder hört man in diesem Zusammenhang von der sogenannten Solarthermie. Bei dieser Technik wird die Sonnenstrahlung durch Solarkollektoren eingefangen. Die vom Sonnenlicht produzierte [...]

Solardorf bei Norderstedt sucht Bewohner

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Mit zunehmendem Umweltbewusstsein nimmt auch die Suche nach Alternativen zur herkömmlichen Energie- und Umweltnutzung zu. Vor allem steigende Energiepreise sorgen für ein Umdenken im Bereich der Energienutzung. Alternative Energien wie Windenergie oder Solarenergie befinden sich stetig im Ausbau. Die Auswirkungen des Klimawandels tragen ebenfalls zu einem verstärkten Umweltbewusstsein bei. Elektroautos haben den kompletten Durchbruch zwar noch nicht geschafft, würden jedoch einen wesentlichen Beitrag zum Schutz vor dem Klimawandel leisten.

Die Zukunft beginnt in Schleswig Holstein

Viele Beispiele von Aussteigern zeigen, dass es auch einen Weg zu Leben gibt, der der Umwelt nicht schadet. Ein Leben ohne Strom und fließendes Wasser ist für die meisten Menschen jedoch nicht vorstellbar. Eine Alternative zum Aussteiger-Leben würde ein umweltfreundliches Dorf darstellen. Ein Projekt in Schleswig Holstein in der Nähe von Norderstedt soll solch ein Leben ermöglichen.

Baubeginn bereits im nächsten Jahr

Der Bau des sogenannten Solardorfes soll bereits im nächsten Jahr beginnen und Energiewendenbefürwortern ein Leben nur mit Ökostrom ermöglichen. Das geplante Neubaugebiet soll energietechnisch komplett unabhängig von der Umgebung sein. Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern und ein Blockheizkraftwerk sollen die benötigte Energie liefern. Die Wohngebäude werden durch ein Leitungsnetz miteinander verbunden. Nicht benötigte Energie wird an die Nachbarschaft weitergegeben. Jeder neue Haushalt bekommt zudem nach dem Einzug ein Elektroauto, welches zusätzlich als Stromspeicher genutzt werden kann.

Umweltfreundliches Heim liegt im Trend

Dieses Projekt ist bis heute einzigartig in Deutschland. Jedoch rechnen die Projektentwickler damit, dass das Projekt in der Zukunft auf Landes- und Bundesebene einige Nachahmer finden wird. Dies wäre aus Umweltschutzgründen wünschenswert. Die Gestaltung des umweltfreundlichen Heimes liegt ganz bei den Bauherren.

Umweltfreundlich und individuell

Es ist kein einheitliches Äußeres der Siedlung geplant. Vorgesehen ist, dass die ersten Familien bereits Ende des nächsten Jahres in ihre Häuser ziehen können. Inwieweit sich solch ein Projekt durchsetzten wird, wird sich in der Zukunft zeigen. Es würde in jedem Fall einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten und umweltbewussten Menschen ein von steigenden Energie- und Benzinpreisen freies Leben ermöglichen.

Interessenten können Info- und Planungsunterlagen bei Herrn Uwe Panzlaff unter der Telefon-Nr. 04392- 914 757 bestellen.

Mit zunehmendem Umweltbewusstsein nimmt auch die Suche nach Alternativen zur herkömmlichen Energie- und Umweltnutzung zu. Vor allem steigende Energiepreise sorgen für ein Umdenken im Bereich der Energienutzung. Alternative Energien wie Windenergie oder Solarenergie befinden sich stetig im Ausbau. Die Auswirkungen des Klimawandels tragen ebenfalls zu einem verstärkten Umweltbewusstsein bei. Elektroautos haben den kompletten Durchbruch zwar noch nicht geschafft, würden jedoch einen wesentlichen Beitrag zum Schutz vor dem Klimawandel leisten. Die Zukunft beginnt in Schleswig Holstein Viele Beispiele von Aussteigern zeigen, dass es auch einen Weg zu Leben gibt, der der Umwelt nicht schadet. Ein Leben ohne Strom und fließendes Wasser [...]

Was ist eigentlich ein Solarrechner?

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Solartechnik liegt im Trend und muss nicht einmal schwer in Hinsicht auf die Finanzierung und Kalkulation sein. Denn eine Solaranlage auf dem Dach verspricht den Eigentümern Einnahmen über Jahre hinweg. Schwer kalkulierbar muss diese Investition bei Leibe nicht sein. Solarrechner machen die Beispielkalkulation der Solarstromanlage für die ersten Überlegungen einfach und ist auch von Laien gut zu bedienen. So werden die ersten Planungen für eine Solaranlage einfach und der Investitions- und Ertragsrahmen oft klarer.

Durch gesetzliche Rahmenbedingungen wie das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sind Investitionen in eine Solarstromanlage gut kalkulierbar. Der Netzbetreiber ist so als Abnehmer des selbst erzeugten Stroms praktisch ebenfalls gefunden und die Rahmenbedingungen für die Stromabnahme stehen ebenfalls fest. Und es ist kaum zu erwarten, das die Sonne die Lieferung der zur Stromerzeugung notwendigen Sonnenstrahlen einstellt. Das schafft gute Bedingungen um eine Solaranlage gut kalkulieren zu können. Für erste Kalkulationen muss dabei nicht gleich der Fachmann eingeschaltet werden. Ein Solarrechnerdienst im Internet hilft die ersten Planungen und Kalkulationen auch problemlos selbst vornehmen zu können. Durch unterschiedliche – in der Regel einfach zu machende Angaben – ist der Solarrechner in der Lage voraussichtliche Kosten- und Ertragsrahmen einer Solaranlage zu kalkulieren.

Mit einem guten Solarrechner lässt sich leicht berechnen wie gut oder schlecht ein Dach für die Installation einer Solarstromanlage geeignet ist. Damit dies gelingt, werden bei einem guten Internetrechner zur Solarberechnung für die Kalkulation gleich mehrere unterschiedliche Faktoren berücksichtigt. Für eine Solaranlage auf dem Hausdach können dies zum Beispiel der Dachtyp und die Dachneigung sowie die Dachausrichtung sein. Faktoren, die im Allgemeinen einen hohen Einfluss auf den Ertrag einer Solaranlage auf dem Dach haben können. Durch Angaben zum geografischen Standort der Solaranlage können gute Solarrechner auch statistische Daten zur voraussichtlichen Sonneneinstrahlung ermitteln und so den zu erwartenden Ertrag berechnen. Auf diese weise lassen sich mit einem guten Solarrechner unterschiedliche Planungen und Investitionen analysieren.

Einen Solarrechner finden sie zum Beispiel hier: Solaranlagen Rechner.

Solartechnik liegt im Trend und muss nicht einmal schwer in Hinsicht auf die Finanzierung und Kalkulation sein. Denn eine Solaranlage auf dem Dach verspricht den Eigentümern Einnahmen über Jahre hinweg. Schwer kalkulierbar muss diese Investition bei Leibe nicht sein. Solarrechner machen die Beispielkalkulation der Solarstromanlage für die ersten Überlegungen einfach und ist auch von Laien gut zu bedienen. So werden die ersten Planungen für eine Solaranlage einfach und der Investitions- und Ertragsrahmen oft klarer. Durch gesetzliche Rahmenbedingungen wie das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sind Investitionen in eine Solarstromanlage gut kalkulierbar. Der Netzbetreiber ist so als Abnehmer des selbst erzeugten Stroms [...]

Solaranlagen Preise für Photovoltaik und Solarthermie

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Es gibt immer wieder Missverständnisse, wenn von Solaranlagen die Rede ist. Tatsache ist, es muss ganz klar unterschieden werden zwischen Solarthermie und Photovoltaik. Im einen Fall wird über Solarkollektoren Wärme erzeugt, im anderen über Solarzellen beziehungsweise Solarmodule Strom erzeugt. Solaranlagen zeichnen sich aber nicht nur durch ganz unterschiedliche Einsatzbereiche und völlig verschiedene Förderprogramme aus, auch die Preise für Solaranlagen müssen strikt nach Photovoltaik und Solarthermie unterteilt werden.

Preise für Photovoltaikanlagen

Die Preise für Photovoltaikanlagen fallen seit Jahren stetig. Allerdings wurden in den letzten Jahren gleichzeitig die Fördermittel, in diesem Fall die Einspeisevergütung, deutlich gesenkt, sodass sich an der gesamten Wirtschaftlichkeit wenig geändert hat. Bei Photovoltaikanlagen sollte zum Preisvergleich der Preis pro kWp gewählt werden. Alle anderen Kriterien sind unsinnig, da sich der Anlagenpreis je nach Größe und gewählter Zellen stark unterscheiden kann. Aber auch alle anderen Anlagenkomponenten, etwa der wichtige Wechselrichter, der für den Ertrag mitentscheidend ist, müssen berücksichtigt werden. Die Preise bewegen sich derzeit pro kWp zwischen 1.400 und 2.000 Euro (einfachste Module gegenüber Topqualität). Bei schlüsselfertigen Anlagen, das heißt, inklusive weiterer Komponenten, muss dementsprechend mit Preisen um 2.000 bis 2.500 Euro pro kWp gerechnet werden. Für eine durchschnittlich große Anlage, die auf einem Einfamilienhaus installiert wird, liegt damit der Anschaffungspreis zwischen 12.000 und 20.000 Euro.

Preise für Solarthermie

Die Kosten für die Solarthermieanlagen hängen entscheidend von der Art der gewählten Kollektoren ab. Flachkollektoren, die weniger Ertrag bringen, sind deutlich billiger als die effizienteren Vakuumröhrenkollektoren. Bei Solarkollektoren wird im Allgemeinen der Quadratmeterpreis verglichen. Für Flachkollektoren liegt dieser zwischen 200 und 400 Euro, für Vakuumröhrenkollektoren doppelt so hoch. Dieses Preisverhältnis gilt allerdings nicht für die gesamten Anlagenkosten, da Anlagen mit Vakuumröhrenkollektoren kleiner sein können. Der Bedarf eines durchschnittlichen Einfamilienhauses mit vier Personen wird durch eine Anlage mit Flachkollektoren im Preis zwischen 4.000 und 6.000 Euro gedeckt. Bei Vakuumröhrenkollektoren zur Heizungsunterstützung sind Gesamtanlagenkosten von 10.000 bis 12.000 Euro zu erwarten. Zudem darf nicht unbeachtet bleiben, dass eine Solarthermieanlage den Wert des Hauses nachhaltig steigert.

Es gibt immer wieder Missverständnisse, wenn von Solaranlagen die Rede ist. Tatsache ist, es muss ganz klar unterschieden werden zwischen Solarthermie und Photovoltaik. Im einen Fall wird über Solarkollektoren Wärme erzeugt, im anderen über Solarzellen beziehungsweise Solarmodule Strom erzeugt. Solaranlagen zeichnen sich aber nicht nur durch ganz unterschiedliche Einsatzbereiche und völlig verschiedene Förderprogramme aus, auch die Preise für Solaranlagen müssen strikt nach Photovoltaik und Solarthermie unterteilt werden. Preise für Photovoltaikanlagen Die Preise für Photovoltaikanlagen fallen seit Jahren stetig. Allerdings wurden in den letzten Jahren gleichzeitig die Fördermittel, in diesem Fall die Einspeisevergütung, deutlich gesenkt, sodass sich an der gesamten Wirtschaftlichkeit [...]

Solaranlagen für Wärme und Strom

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Häufig herrscht Verwirrung, wenn von Solaranlagen die Rede ist. Das ist darauf zurückzuführen, dass sowohl Photovoltaikanlagen als auch Solarthermieanlagen unter dem Oberbegriff „Solaranlagen“ zusammengefasst werden. Dabei unterscheiden sich diese Solaranlagen ganz erheblich, hinsichtlich der genutzten Technik, der Einsatzbereiche, der Kosten und auch der Fördermittel.

Photovoltaik

Bei der Photovoltaik wird die Sonnenstrahlung in elektrische Energie umgewandelt. Diese Umwandlung erfolgt in den Solarzellen, die aus zwei Halbleiterschichten bestehen, zwischen denen bei Sonneneinstrahlung ein Strom fließt. Dieser Gleichstrom wird über einen Wechselrichter in nutzbaren Wechselstrom gewandelt. Die auf den Dächern montierten Solarmodule enthalten jeweils mehrere Solarzellen. Die gesamte Photovoltaikanlage wiederum besteht aus mehreren Solarmodulen und den weiteren Komponenten wie Wechselrichter, Anschlusskasten, Einspeisezähler und eventuell einem Speicher. Die Investition in eine Photovoltaikanlage, die je nach gewähltem Modul durchaus bei 20.000 Euro liegen kann, amortisiert sich, wie Beispielrechnungen zeigen, nach rund 15 Jahren.  Durch die Einspeisevergütung sind Photovoltaikanlagen nicht nur für Selbstnutzer interessant, sondern stellen auch für Investoren eine interessante Option dar. Es kann von weiter fallenden Anlagenpreisen ausgegangen werden, ob die Einspeisevergütung wie ein paar Jahre zurück geplant tatsächlich weiter gekürzt wird, scheint angesichts der derzeitigen politischen Auseinandersetzungen unklar.

Solarthermie

Solaranlagen, die die Sonnenwärme nutzen, werden als Solarthermieanlagen bezeichnet. Diese Solaranlagen bestehen aus Solarkollektoren, in denen eine Flüssigkeit zirkuliert. Dieser sogenannte Wärmeträger gibt über Wärmetauscher die Sonnenwärme ab, sodass diese zur Erwärmung von Trinkwasser oder zur Heizungsunterstützung genutzt werden kann. In Deutschland werden inzwischen nur noch Solarthermieanlagen gefördert, die zur kombinierten Warmwasser- und Heizungsunterstützung eingesetzt werden. Im Sommer können Solarthermieanlagen die komplette Warmwassererwärmung übernehmen, notwendig hierfür sind entsprechende Warmwasserspeicher. Solarthermieanlagen können hervorragend mit anderen Heizungen wie Brennwertthermen, die mit Öl oder Gas betrieben werden, Pelletheizungen oder Wärmepumpen kombiniert werden. Eine Anlage für einen Vierpersonenhaushalt kostet rund 8000 bis 10.000 Euro und amortisiert sich nach circa 10 bis 14 Jahren.

Wirtschaftlichkeit

Sowohl für Photovoltaik- wie für Solarthermieanlagen gilt, dass ihr Wirkungsgrad erheblich vom Aufstellort und der Ausrichtung (also die Himmelsrichtung und die Neigung) abhängig ist. Außerdem ist die Eigennutzung gerade bei der Photovoltaik wegen der geringen Verluste vorzuziehen. Weiterführende Informationen sowie einen kostenlosen Solarrechner bietet www.solaranlage.org.

Häufig herrscht Verwirrung, wenn von Solaranlagen die Rede ist. Das ist darauf zurückzuführen, dass sowohl Photovoltaikanlagen als auch Solarthermieanlagen unter dem Oberbegriff „Solaranlagen“ zusammengefasst werden. Dabei unterscheiden sich diese Solaranlagen ganz erheblich, hinsichtlich der genutzten Technik, der Einsatzbereiche, der Kosten und auch der Fördermittel. Photovoltaik Bei der Photovoltaik wird die Sonnenstrahlung in elektrische Energie umgewandelt. Diese Umwandlung erfolgt in den Solarzellen, die aus zwei Halbleiterschichten bestehen, zwischen denen bei Sonneneinstrahlung ein Strom fließt. Dieser Gleichstrom wird über einen Wechselrichter in nutzbaren Wechselstrom gewandelt. Die auf den Dächern montierten Solarmodule enthalten jeweils mehrere Solarzellen. Die gesamte Photovoltaikanlage wiederum besteht aus mehreren [...]

Photovoltaik Kosten im laufenden Betrieb

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Eine Photovoltaikanlage ist keine kleine Investition, ganz im Gegenteil, schnell kommen Anschaffungskosten im fünfstelligen Eurobereich zusammen. Dazu kommen aber auch die Kosten, die die Photovoltaikanlage im laufenden Betrieb verursacht. Diese setzen sich aus verschiedenen Posten zusammen.

Wartung und Instandhaltung

Obwohl Photovoltaikanlagen ausgesprochen wartungsfreundlich sind, müssen sie regelmäßig gewartet werden. Häufig hängen von der regelmäßigen Instandhaltung auch die möglichen Garantieansprüche ab. Wartung und Instandhaltung verursachen jährlich Kosten in Höhe von rund einem Prozent der Anschaffungskosten. Zur Instandhaltung gehört zum Beispiel die regelmäßige Reinigung der Solaranlage. Es gibt spezialisierte Dienstleister hierfür. Die Reinigung ist aber nicht jährlich notwendig, es sei denn, die Umgebung (Bauernhof, stark befahrene Straßen) sorgt für eine außergewöhnlich starke Verschmutzung. Insgesamt sollten die Wartungs- und Instandhaltungskosten mit rund 25 bis 30 Euro pro kWp pro Jahr kalkuliert werden. Die Reinigungskosten fallen rund alle drei Jahre an und liegen bei circa 2,50 Euro pro Quadratmeter.

Betriebskosten

Schließlich kommen zu den direkten Kosten der Photovoltaikanlage noch die Kosten für die Miete des Einspeisezählers hinzu. Die Energieversorgungsunternehmen berechnen bis zu 50 Euro pro Jahr hierfür.

Versicherungen

Einen nicht zu unterschätzenden Posten stellen die Kosten für die Versicherung der Photovoltaikanlage dar. Hier kann zwischen verschiedenen Versicherungen gewählt werden. Einerseits werden Photovoltaik-Versicherungen angeboten, dies sind Versicherungen, die Sachschäden durch Hagelschlag, Sturm, Überspannung, Marderbiss oder Konstruktionsfehler und Ähnliches abdecken. Auch der Ausfall der Anlage gehört zum Versicherungsumfang. Zusätzlich gibt es Photovoltaik Haftpflicht-Versicherungen, eine Betreiber-Haftpflicht, die meist nicht in der Privathaftpflicht enthalten ist, aber oft (gegen Aufpreis) in diese integriert werden kann. Die Kosten für die Versicherungen schwanken je nach abgedeckten Risiken und Versicherungsgesellschaft. Mit circa 150 Euro pro Jahr sollte mindestens gerechnet werden.

Fazit

Nicht berücksichtigt wurde bei dieser Aufstellung die eventuelle steuerliche Belastung, da diese stark von den persönlichen Bedingungen abhängt. Grob geschätzt sollte mit laufenden Kosten zwischen 1,5 und 2 Prozent der Anschaffungskosten pro Jahr gerechnet werden.

Eine Photovoltaikanlage ist keine kleine Investition, ganz im Gegenteil, schnell kommen Anschaffungskosten im fünfstelligen Eurobereich zusammen. Dazu kommen aber auch die Kosten, die die Photovoltaikanlage im laufenden Betrieb verursacht. Diese setzen sich aus verschiedenen Posten zusammen. Wartung und Instandhaltung Obwohl Photovoltaikanlagen ausgesprochen wartungsfreundlich sind, müssen sie regelmäßig gewartet werden. Häufig hängen von der regelmäßigen Instandhaltung auch die möglichen Garantieansprüche ab. Wartung und Instandhaltung verursachen jährlich Kosten in Höhe von rund einem Prozent der Anschaffungskosten. Zur Instandhaltung gehört zum Beispiel die regelmäßige Reinigung der Solaranlage. Es gibt spezialisierte Dienstleister hierfür. Die Reinigung ist aber nicht jährlich notwendig, es sei denn, die [...]