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Gelingt im Süden Deutschlands die Energiewende?

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Eine Studie von Windguard, im Auftrag des Bundesverbandes Windenergie verrät, dass der Süden Deutschlands in Fragen Windkraft zu wenig tut. Bayern und Baden Württemberg vereinen lediglich 963 Windräder der insgesamt 23.401 errichteten Windturbinen in Deutschland auf sich. Die grüne Regierung in Baden Württemberg kommt in Erklärungsnot, vor allem wenn man bedenkt, dass ein paar Jahre zurück kein einziges Windrad in diesem Bundesland errichtet wurde.

Windräder im Süden kaum verbreitet

Ein paar Jahre zurück wurden insgesamt 406 neue Windräder in Deutschland aufgestellt. Das entspricht einer installierten Leistung von einem Gigawatt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stellt dies eine Steigerung von acht Prozent dar. Somit sind in Deutschland mehr als 32 Gigawatt an Windenergie installiert worden.

Im Norden ist dank der Windverhältnisse die Windkraft stark vertreten. Insgesamt vereinen Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Hamburg bereits 42 Prozent der Windkraftleistung auf sich. Das kleine Rheinland-Pfalz besitzt mit 1.306 Windturbinen mehr als doppelt so viele Anlagen wie Bayern.

Windkraft ist nur die halbe Wahrheit

Der Süden engagiert sich zwar weniger in Windkraft, dafür wurden in Bayern bereits über eine Viertelmillion Solarkraftwerke mit einer Leistung von 5.000 Megawatt ans Netz geschaltet. Das führte teilweise sogar dazu, dass an Spitzentagen der Strom ins Ausland verschenkt werden musste. Bundesländer wie Baden Württemberg oder Bayern wird die Energiewende gelingen.

Sind die globalen ehrgeizigen Ziele umsetzbar?

Bis 2030 möchte Deutschland zu 50 Prozent seinen Strombedarf aus erneuerbaren Energien generieren. Die USA und andere Nationen haben ähnliche Ziele. Die Internationale Energieagentur, kurz IEA wies darauf hin, dass 1971 13,12 Prozent der benötigten Energie aus erneuerbaren Energiequellen kam. Im Jahr 2011 ist dieser Anteil auf 12,99 Prozent gesunken. In den USA soll bis 2035 ein Anteil von 30,2 Prozent erreicht werden, tatsächlich werden es aber lediglich 14,5 Prozent sein. In China lag der Anteil 1971 bei 40 Prozent. Heute liegt er bei 11 Prozent. Die saubere Energie wird absolut zwar mehr, im Verhältnis zur benötigten Energie jedoch weniger. Pro einen Prozentpunkt Wachstum, benötigt man 1 Gigawatt mehr an Leistung. Darauf ist auch der Rückgang zurückzuführen. Die Volkswirtschaften wachsen unaufhaltsam und dabei entsteht ein großer Bedarf an Strom.

Deutschland hat mit seinen Zielen eine Vorreiterrolle eingenommen, welche aus volkswirtschaftlicher Perspektive nicht billig erkauft wurde. Es wurden Fehlanreize gesetzt und eine Branche konsolidierte. Mittlerweile verbuchen die Wind- und Solarbauer wieder Gewinne und die Energiewende scheint machbar zu sein.

Eine Studie von Windguard, im Auftrag des Bundesverbandes Windenergie verrät, dass der Süden Deutschlands in Fragen Windkraft zu wenig tut. Bayern und Baden Württemberg vereinen lediglich 963 Windräder der insgesamt 23.401 errichteten Windturbinen in Deutschland auf sich. Die grüne Regierung in Baden Württemberg kommt in Erklärungsnot, vor allem wenn man bedenkt, dass ein paar Jahre zurück kein einziges Windrad in diesem Bundesland errichtet wurde. Windräder im Süden kaum verbreitet Ein paar Jahre zurück wurden insgesamt 406 neue Windräder in Deutschland aufgestellt. Das entspricht einer installierten Leistung von einem Gigawatt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stellt dies eine Steigerung von acht Prozent dar. [...]

Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller eröffnet Bioenergiedorf Büsingen

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Kombination aus Solarthermie und Biomasse macht Büsingen unabhängig von steigenden Energiepreisen

Karlsbad/Büsingen. – Baden-Württembergs Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Franz Untersteller sowie der Bundestagsabgeordnete des Landkreis Konstanz, Andreas Jung, eröffneten ein paar Jahre zurück feierlich das hochinnovative Bioenergiedorf Büsingen. Hier wird zukünftig mit einer Kombination aus Solarthermie und Biomasse geheizt. „Als bisher einziges Bioenergiedorf in Baden-Württemberg und Deutschland stellt das Bioenergiedorf Büsingen die sommerliche Grundlast durch solarthermische Kollektoren bereit. Diesen innovativen und zukunftsgerichteten Ansatz hat die Landesregierung daher gerne mit 100.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert“, so Untersteller. Die durch Solarthermie und Biomasse erzeugte Wärme ersetzt rund 400.000 Liter Heizöl im Jahr und senkt den CO2-Ausstoß um etwa 1.200 Tonnen. In Auftrag gegeben wurde das Projekt von solarcomplex, einem Bürgerbeteiligungsunternehmen für erneuerbare Energien, das bereits mehrere Gemeinden ökologisch umgerüstet hat und nun erstmals die besonders effizienten Vakuumröhrenkollektoren von Ritter XL Solar einsetzt.

Höhere Effizienz statt großer Kollektorfläche

Das rund 1.300 Einwohner zählende Dorf gehört zum deutschen Hoheitsgebiet, ist jedoch Teil der Schweizer Wirtschaftszone. Deshalb gilt hier das „Erneuerbare Energien Gesetz“ (EEG) nicht – solarcomplex entschied sich daher für die wirksamste Technologie zur Wärmeerzeugung: Die Vakuumröhrenkollektoren von Ritter XL sind bezogen auf den Energieertrag pro Fläche viermal effektiver als die durch EEG – Subventionen im übrigen Deutschland bevorzugten Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung. So reicht schon eine Kollektorfläche von lediglich 1.090 m2 aus, um 107 Haushalte im Sommer mit Wärme zu versorgen. Dies spart Platz und Kosten und liefert ein eindrucksvolles Beispiel für die Chancen dieser Technologie.

Kombination von Solarthermie und Biomasse hilft auch der regionalen Wirtschaft

Das Büsinger Wärmekonzept kombiniert Solarthermie mit Biomasse: Im Sommer wird die Wärme vorrangig durch eine Solarthermieanlage erzeugt. In kälteren Monaten unterstützt diese eine Biomasseanlage, deren Kessel im Sommer abgeschaltet werden können, was ihre Lebensdauer erheblich verlängert. Die verwendete Biomasse stammt, anders als Heizöl, aus der Region. Bei derzeitigem Ölpreis fließen nun jährlich ca. 400.000 Euro weniger aus der Region ab und Kaufkraft wird vor Ort gebunden. Von zu erwartenden Preissteigerungen der fossilen Brennstoffe ist Büsingen künftig unabhängig, ein Standortvorteil auch für die Wirtschaft.

Preisgekrönte Technologie – effizient, einfach und umweltschonend

Projektleiter Detlev Seidler von Ritter XL Solar hat das effiziente AquaSystem in das Büsinger Nahwärmekonzept integriert und den Aufbau begleitet: „Unser System ist eigentlich sehr einfach. Das Sonnenlicht trifft auf eine spezielle Absorberschicht, die die Wärme auf die Vakuumröhren projiziert. Jede Vakuumröhre funktioniert dabei wie eine Thermoskanne. Die Wärme wird nicht wieder nach außen abgegeben, sondern in fast vollem Umfang genutzt. Unser großer Vorteil ist, dass die Kollektoren ganz einfach mit Wasser arbeiten, nicht mit Glykol, wie der Großteil anderer Anlagen. Das kostet weniger und ist deutlich effektiver – und umweltschonender.“ Deswegen wurde das AquaSystem bereits mit dem Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistung des Handwerks ausgezeichnet.

Kombination aus Solarthermie und Biomasse macht Büsingen unabhängig von steigenden Energiepreisen Karlsbad/Büsingen. – Baden-Württembergs Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Franz Untersteller sowie der Bundestagsabgeordnete des Landkreis Konstanz, Andreas Jung, eröffneten ein paar Jahre zurück feierlich das hochinnovative Bioenergiedorf Büsingen. Hier wird zukünftig mit einer Kombination aus Solarthermie und Biomasse geheizt. „Als bisher einziges Bioenergiedorf in Baden-Württemberg und Deutschland stellt das Bioenergiedorf Büsingen die sommerliche Grundlast durch solarthermische Kollektoren bereit. Diesen innovativen und zukunftsgerichteten Ansatz hat die Landesregierung daher gerne mit 100.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert“, so Untersteller. Die durch Solarthermie und Biomasse [...]

Private Erneuerbare-Energie-Anlagen liefern 33.000 Megawatt

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Marktführer der Energiewende brauchen Mitsprache bei anstehenden Weichenstellungen in der Energiepolitik

Die Energiebürger bleiben der unangefochtene Marktführer der Energiewende. Einer aktuellen Studie des Instituts trend research zufolge besitzen Privatleute und Landwirte fast die Hälfte der in Deutschland installierten Erneuerbare-Energie-Anlagen. Zusammen haben sie knapp 33.000 Megawatt Leistung installiert – das sind 46 Prozent der insgesamt in Deutschland verfügbaren Erneuerbare-Energie-Anlagen. Die großen vier Energiekonzerne RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW zusammen kommen dagegen auf einen Marktanteil von gerade einmal fünf Prozent.

Energiebürger sind somit systemrelevante Akteure

„Erneuerbare Energien in Bürgerhand tragen zu einem wesentlichen Teil zur Versorgungssicherheit bei – an sonnigen und windreichen Tagen werden über diese Anlagen bereits bis zu 25 Prozent des Verbrauchs abgedeckt. Die Energiebürger sind somit systemrelevante Akteure geworden“, berichtet Thorben Becker, Leiter Energiepolitik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). „Diese Entwicklung freut uns, weil sie für gelebtes bürgerschaftliches Engagement, für lokalen Klimaschutz und Generationsgerechtigkeit steht. Gleichzeitig erleben wir momentan einen handfesten energiepolitischen Skandal. Denn in den Hinterzimmern der Berliner Politik wird über die Zukunft des deutschen Energiemarktes verhandelt. Die Lobbyisten der großen Konzerne gehen dort ein und aus. Nur eine Gruppe bleibt außen vor: die Energiebürger“, so Becker weiter.

Politischen Einfluss sichern

Wenn ausgerechnet der Marktführer der Energiewende ohne Mitsprache bei der Neugestaltung des Energiemarktes bleibt, könnte dies für Hunderttausende engagierte Energiebürger unangenehme Folgen haben. So haben sich beispielsweise ein paar Jahre zurück über 650 Energiegenossenschaften gegründet, in denen über 100.000 Menschen organisiert sind. „Wir befürchten, dass ihre Interessen im Wettbewerb um politischen Einfluss untergehen“, sagt Dietmar von Blittersdorff vom Netzwerk „Energiewende Jetzt“ – eine Organisation, die sich als Förderer von Energiegenossenschaften versteht.

Bürgerenergie bekommt politische Stimme und Gesicht

Um den Energiebürgern das ihnen zustehende öffentliche Gewicht zu geben, haben der BUND, Energiewende Jetzt und vier weitere Organisationen eine Kampagne initiiert. Unter dem Motto „Die Wende – Energie in Bürgerhand“ soll den Energiebürgern im Jahr der Bundestagswahl eine starke Stimme gegeben werden. „Die ersten Reaktionen zeigen, dass wir einen Nerv treffen: Bereits über 10.000 Menschen haben die Energiewende-Charta bisher unterzeichnet. Sie setzen sich damit für die Fortführung der Energiewende in Bürgerhand ein“, berichtet Fabian Zuber, Koordinator der Kampagne. „Doch unser Ansatz geht weiter. Wir wollen, dass möglichst viele Bürger in Aktionen vor Ort Flagge für „ihre“ Energiewende zeigen. Wir werden diese lokalen Aktionen dann zentral zusammenführen und den Energiebürgern in Berlin Stimme und Gesicht verleihen. So werden wir die Politik und die Öffentlichkeit nachdrücklich daran erinnern, dass die Energiebürger als Marktführer der Energiewende erste Priorität verdienen“, verspricht Zuber.

Die Initiative

Die Kampagne „Die Wende – Energie in Bürgerhand“ setzt sich dafür ein, den Energiebürgerinnen und -bürgern im Jahr der Bundestagswahl eine politische Stimme zu verleihen. Die Kampagne wurde gemeinsam vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der GLS Bank Stiftung, dem Netzwerk „Energiewende Jetzt“, der Bürgerenergie Berlin eG, der 100 prozent erneuerbar stiftung sowie der Haleakala-Stiftung initiiert und wird von diesen Organisationen gesteuert und mit inzwischen über 40 Partnern umgesetzt.

Quelle: https://www.solarwirtschaft.de/

Marktführer der Energiewende brauchen Mitsprache bei anstehenden Weichenstellungen in der Energiepolitik Die Energiebürger bleiben der unangefochtene Marktführer der Energiewende. Einer aktuellen Studie des Instituts trend research zufolge besitzen Privatleute und Landwirte fast die Hälfte der in Deutschland installierten Erneuerbare-Energie-Anlagen. Zusammen haben sie knapp 33.000 Megawatt Leistung installiert – das sind 46 Prozent der insgesamt in Deutschland verfügbaren Erneuerbare-Energie-Anlagen. Die großen vier Energiekonzerne RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW zusammen kommen dagegen auf einen Marktanteil von gerade einmal fünf Prozent. Energiebürger sind somit systemrelevante Akteure „Erneuerbare Energien in Bürgerhand tragen zu einem wesentlichen Teil zur Versorgungssicherheit bei – an sonnigen und windreichen [...]

Energieeffizient Sanieren

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KfW-Förderprogramms – Wer wird gefördert?

Wer energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen an seinem Haus plant, kann Fördermaßnahmen im Rahmen des KfW-Förderprogramms beantragen. Gefördert werden können alle Eigentümer, d.h. Privatpersonen, Wohnungsunternehmen, Wohnungseigentümergemeinschaften und Eigentümer oder Betreiber von Wohnheimen einer Wohnimmobilie. Dabei können sowohl Selbstnutzer als auch Vermieter gefördert werden.

Außerdem besteht für Ersterwerber von saniertem Wohnraum, Contracting Gebern und Mieter einer Wohnimmobilie Anspruch auf Förderung.

Was wird gefördert?

Gefördert werden dabei alle energetischen Maßnahmen, die zum KfW-Effizienzhaus-Standard führen. Dazu zählt beispielsweise die Wärmedämmung von Außenwänden, Dachflächen und Keller- und Geschossdecken. Zudem gefördert wird die Erneuerung von Fenstern, Türen und der Heizung. Der Einbau einer Lüftungsanlage wird ebenso von der KfW gefördert. Zusätzlich gefördert werden Baunebenkosten und Wiederherstellungskosten sowie Beratungs-, Planungs- und Baubegleitungsleistungen. Auch die Sanierung von Baudenkmalen und Gebäuden mit einer besonders erhaltenswerten Bausubstanz können bei Bedarf gefördert werden.

Energieberater und energieeffiziente Sanierung

Da jedes Haus individuell ist, ist es ratsam eine fachmännische Planung vor jeder energetischen Sanierung durchzuführen. Wer einen Antrag für das KfW-Förderprogramm stellen möchte, kann einen Energieberater beauftragen, der die Sanierungsmaßnahme plant und auf die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen der KfW achtet. Für den Kreditantrag ist zumindest die Bestätigung über die Eignung der geplanten Sanierungsmaßnahmen eines Energieberaters notwendig. Bei einem Energieberater handelt es sich um einen Sachverständigen für Energieeffizienz.

Was bestätigt der Energieberater?

Durch die Bestätigung wird sichergestellt, dass keine Bauschäden verursacht werden und dass das geplante Energieniveau erreicht wird. Sind alle Voraussetzungen erfüllt und geprüft, steht dem Antrag für die Fördermaßnahmen der KfW nichts mehr im Weg.

KfW-Förderprogramms – Wer wird gefördert? Wer energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen an seinem Haus plant, kann Fördermaßnahmen im Rahmen des KfW-Förderprogramms beantragen. Gefördert werden können alle Eigentümer, d.h. Privatpersonen, Wohnungsunternehmen, Wohnungseigentümergemeinschaften und Eigentümer oder Betreiber von Wohnheimen einer Wohnimmobilie. Dabei können sowohl Selbstnutzer als auch Vermieter gefördert werden. Außerdem besteht für Ersterwerber von saniertem Wohnraum, Contracting Gebern und Mieter einer Wohnimmobilie Anspruch auf Förderung. Was wird gefördert? Gefördert werden dabei alle energetischen Maßnahmen, die zum KfW-Effizienzhaus-Standard führen. Dazu zählt beispielsweise die Wärmedämmung von Außenwänden, Dachflächen und Keller- und Geschossdecken. Zudem gefördert wird die Erneuerung von Fenstern, Türen und der Heizung. Der Einbau einer [...]

Absatz von Erdwärmepumpen brach ein!

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Im letzten Jahr wurden weniger Erdwärmepumpen im gesamten Bundesgebiet verkauft. So gingen die letzte Jahre der Umsatz im Bereich Sole-Wasser-Wärmepumpen bzw. Wasser-Wasser-Wärmepumpen um 9 Prozent zurück. Dies teilte der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V. in einer Presseerklärung mit.

Komplizierte Genehmigung bremst Erdwärmepumpe

Grund für den starken Rückgang sind die vielerorts komplizierten Genehmigungsverfahren, die den Preis für eine Erdwärmebohrung stark verteuert haben. Die Städte und Gemeinen stellen teilweise völlig überzogene Anforderungen und Auflagen. So wird die oberflächennahe Geothermie wohl für den privaten Verbraucher bald unbezahlbar.

Schlechte Kundenbetreuung

Sicher sind einige Bohrunternehmen an dieser Entwicklung nicht ganz unschuldig. In Boom-Zeiten stiegen die Preise für eine Erdwärmebohrung ständig an. Im Gegenzug sank die Freundlichkeit gegenüber den Kunden auf ein Niedrigmaß ab. So nahmen die Beschwerden über unfreundliche Mitarbeiter bei Bohrunternehmen zu. Ein Besucher vom Verbraucherportal Erdwaermepumpe.de brachte es telefonisch auf den Punkt: „Ich habe bei dem Bohrunternehmen mit der Kundenabwehr gesprochen. Das Thema Wärmepumpe ist für mich gestorben.“

Alternative Luft-Wärmepumpe boomt

Was viele Bohrunternehmen vergessen, es gibt eine echte Alternative zum Erdwärmepumpe. Der Verkauf von Luft-Wärmepumpen stieg deutlich an und es wurden im letzten Jahr über 14 Prozent mehr Luftgeräte montiert.

Einfache und kostengünstige Montage

Die Luft-Wärmepumpe ist weiterentwickelt worden. Kunden schätzen die einfache und kostengünstige Montage. Ohne größeren Aufwand kann Umweltenergie zum Heizen der Immobilie erschlossen werden. Gerade bei Bestandsimmobilien ist dies ein interessantes Thema, denn der angelegte Garten soll nicht von Bohrunternehmen beschädigt werden.

Mehr Fördermittel

Das nächste Jahr wird auf alle Fälle ein spannendes Jahr für die Wärmepumpe, denn das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) wird für energieeffizientes Sanieren 300 Millionen Euro mehr zur Verfügung stellen.

Im letzten Jahr wurden weniger Erdwärmepumpen im gesamten Bundesgebiet verkauft. So gingen die letzte Jahre der Umsatz im Bereich Sole-Wasser-Wärmepumpen bzw. Wasser-Wasser-Wärmepumpen um 9 Prozent zurück. Dies teilte der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V. in einer Presseerklärung mit. Komplizierte Genehmigung bremst Erdwärmepumpe Grund für den starken Rückgang sind die vielerorts komplizierten Genehmigungsverfahren, die den Preis für eine Erdwärmebohrung stark verteuert haben. Die Städte und Gemeinen stellen teilweise völlig überzogene Anforderungen und Auflagen. So wird die oberflächennahe Geothermie wohl für den privaten Verbraucher bald unbezahlbar. Schlechte Kundenbetreuung Sicher sind einige Bohrunternehmen an dieser Entwicklung nicht ganz unschuldig. In Boom-Zeiten stiegen die Preise für [...]

Schulfach Nachhaltigkeit?

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Mensch verändert Ökosysteme und das Klima

In Zeiten von Klimaänderung und Ressourcen-Ausbeutung nimmt die Bedeutung der Nachhaltigkeit stetig zu. Der Mensch verändert die Erde und damit seine Lebensgrundlage in großem Maße. Die nicht nachhaltige Nutzung von natürlichen Ressourcen und steigende CO2-Emmissionen haben die Ökosysteme und das Klima bereits negativ beeinflusst und dieser Trend setzt sich immer weiter fort.

Nachhaltigkeit muss man erlernen

Viele Menschen haben jedoch den Ernst der Lage noch nicht begriffen. Es muss ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und somit den langfristigen Erhalt der Umwelt geschaffen werden. In diesem Rahmen könnte es durchaus sinnvoll sein ein Schulfach Nachhaltigkeit einzuführen.

Nachhaltigkeit – Strategien gegen den Trend der Zerstörung

Kinder könnten so von klein auf ein Bewusstsein dafür entwickeln wie wichtig der Erhalt der Umwelt für ihre und die nachfolgenden Generationen ist. Gleichzeitig könnten sie lernen wie der Mensch die Umwelt mit seinem Verhalten verändert und vielerorts zerstört. Sie könnten zudem Strategien gegen diesen Trend kennen lernen oder sogar selbst entwickeln.

Nur funktionierende Umwelt sichert Überleben

Momentan beschäftigen sich vor allem am Umweltschutz interessierte Menschen mit dem Thema Nachhaltigkeit. Doch dieses Thema geht jeden etwas an, schließlich hängt das Leben und Überleben der Menschen dieser und aller nachfolgenden Generationen von einer gesunden und funktionierenden Umwelt ab. Nur wenn ein grundsätzliches Umdenken bei allen Menschen stattfindet und die Bedeutung der Nachhaltigkeit erkannt wird, kann dem heutigen Trend der Umweltzerstörung entgegengewirkt werden.

Schulfach Nachhaltigkeit ist eine Diskussion wert

Ein Schulfach Nachhaltigkeit könnte einen wichtigen Beitrag leisten, in dem den zukünftigen Generationen die Wichtigkeit des Themas schon in der Schule nähergebracht wird. Möglicherweise könnte damit erreicht werden, dass sich mehr Menschen mit dem Thema auseinandersetzen und sich für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt einsetzten.

Mensch verändert Ökosysteme und das Klima In Zeiten von Klimaänderung und Ressourcen-Ausbeutung nimmt die Bedeutung der Nachhaltigkeit stetig zu. Der Mensch verändert die Erde und damit seine Lebensgrundlage in großem Maße. Die nicht nachhaltige Nutzung von natürlichen Ressourcen und steigende CO2-Emmissionen haben die Ökosysteme und das Klima bereits negativ beeinflusst und dieser Trend setzt sich immer weiter fort. Nachhaltigkeit muss man erlernen Viele Menschen haben jedoch den Ernst der Lage noch nicht begriffen. Es muss ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und somit den langfristigen Erhalt der Umwelt geschaffen werden. In diesem Rahmen könnte es durchaus sinnvoll sein ein Schulfach Nachhaltigkeit einzuführen. [...]

Klimawandel und Frau Merkel

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Frau Merkel hat in letzter Zeit das Thema Klimawandel für sich wiederentdeckt. Jahrelang hat die Kanzlerin sich kaum mit dem Thema beschäftigt, doch jetzt spricht sie wieder häufig über die Folgen des Klimawandels.

Kyoto-Protokoll endet

Aktuell ist das Thema Klimawandel in den Diskussionen, da das Kyoto-Protokoll ausläuft. Das Kyoto-Protokoll stellt das bisher einzige verbindliche globale Klimaabkommen dar. Bisher ist kein Nachfolgeabkommen in Sicht. Es ist jedoch zu bezweifeln, dass die Kanzlerin dieses Thema wirklich ernst nimmt.

Politisches Taktieren und kein echtes Interesse am Klimaschutz

Wahrscheinlicher ist, dass Frau Merkel nach der erfolglosen Euro-Rettung ein positives Thema benötigt, um Wähler für sich zu gewinnen. Es handelt sich wohl eher um politisches Taktieren als um wahres Interesse am Thema Klimawandel. Einem großen Teil der Bevölkerung ist die Dringlichkeit des Themas Umwelt- und Klimaschutz mittlerweile bewusst geworden. Da sich die CDU in den letzten Jahren kaum mit diesen Themen auseinandergesetzt hat, müssen sie um viele Wähler bangen. Mit dem plötzlichen Aufleben der Themen Klimawandel und Klimaschutz versucht die Kanzlerin Wähler zurückzugewinnen. In der Wirtschaft nennt man das Greenwashing, in der Politik sicher auch.

Echter politischer Wille zum Klimaschutz sieht anders aus

Dieses angebliche Interesse hat jedoch kaum etwas mit ernst gemeintem Klimaschutz zu tun. So wären beispielsweise klare Vorgaben zur Senkung des CO2-Ausstoßes von PKW und LKW nötig. Auch die Förderung von e-Mobilität, wie Zuschüsse für Elektroautos oder Elektroroller würden dem Klimaschutz wirklich zugute kommen. Der öffentliche Nahverkehr könnte aus Klimaschutzgründen ebenfalls weiter ausgebaut werden. Doch von all diesen Themen ist in den Reden Frau Merkels nichts zu hören. Für wirklichen Klimaschutz müssten konkrete Pläne ausgearbeitet werden. Das bloße Reden darüber, was für schlimme Folgen der Klimawandel haben wird, bringt niemandem etwas.

Frau Merkel hat in letzter Zeit das Thema Klimawandel für sich wiederentdeckt. Jahrelang hat die Kanzlerin sich kaum mit dem Thema beschäftigt, doch jetzt spricht sie wieder häufig über die Folgen des Klimawandels. Kyoto-Protokoll endet Aktuell ist das Thema Klimawandel in den Diskussionen, da das Kyoto-Protokoll ausläuft. Das Kyoto-Protokoll stellt das bisher einzige verbindliche globale Klimaabkommen dar. Bisher ist kein Nachfolgeabkommen in Sicht. Es ist jedoch zu bezweifeln, dass die Kanzlerin dieses Thema wirklich ernst nimmt. Politisches Taktieren und kein echtes Interesse am Klimaschutz Wahrscheinlicher ist, dass Frau Merkel nach der erfolglosen Euro-Rettung ein positives Thema benötigt, um Wähler für [...]

Solardorf bei Norderstedt sucht Bewohner

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Mit zunehmendem Umweltbewusstsein nimmt auch die Suche nach Alternativen zur herkömmlichen Energie- und Umweltnutzung zu. Vor allem steigende Energiepreise sorgen für ein Umdenken im Bereich der Energienutzung. Alternative Energien wie Windenergie oder Solarenergie befinden sich stetig im Ausbau. Die Auswirkungen des Klimawandels tragen ebenfalls zu einem verstärkten Umweltbewusstsein bei. Elektroautos haben den kompletten Durchbruch zwar noch nicht geschafft, würden jedoch einen wesentlichen Beitrag zum Schutz vor dem Klimawandel leisten.

Die Zukunft beginnt in Schleswig Holstein

Viele Beispiele von Aussteigern zeigen, dass es auch einen Weg zu Leben gibt, der der Umwelt nicht schadet. Ein Leben ohne Strom und fließendes Wasser ist für die meisten Menschen jedoch nicht vorstellbar. Eine Alternative zum Aussteiger-Leben würde ein umweltfreundliches Dorf darstellen. Ein Projekt in Schleswig Holstein in der Nähe von Norderstedt soll solch ein Leben ermöglichen.

Baubeginn bereits im nächsten Jahr

Der Bau des sogenannten Solardorfes soll bereits im nächsten Jahr beginnen und Energiewendenbefürwortern ein Leben nur mit Ökostrom ermöglichen. Das geplante Neubaugebiet soll energietechnisch komplett unabhängig von der Umgebung sein. Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern und ein Blockheizkraftwerk sollen die benötigte Energie liefern. Die Wohngebäude werden durch ein Leitungsnetz miteinander verbunden. Nicht benötigte Energie wird an die Nachbarschaft weitergegeben. Jeder neue Haushalt bekommt zudem nach dem Einzug ein Elektroauto, welches zusätzlich als Stromspeicher genutzt werden kann.

Umweltfreundliches Heim liegt im Trend

Dieses Projekt ist bis heute einzigartig in Deutschland. Jedoch rechnen die Projektentwickler damit, dass das Projekt in der Zukunft auf Landes- und Bundesebene einige Nachahmer finden wird. Dies wäre aus Umweltschutzgründen wünschenswert. Die Gestaltung des umweltfreundlichen Heimes liegt ganz bei den Bauherren.

Umweltfreundlich und individuell

Es ist kein einheitliches Äußeres der Siedlung geplant. Vorgesehen ist, dass die ersten Familien bereits Ende des nächsten Jahres in ihre Häuser ziehen können. Inwieweit sich solch ein Projekt durchsetzten wird, wird sich in der Zukunft zeigen. Es würde in jedem Fall einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten und umweltbewussten Menschen ein von steigenden Energie- und Benzinpreisen freies Leben ermöglichen.

Interessenten können Info- und Planungsunterlagen bei Herrn Uwe Panzlaff unter der Telefon-Nr. 04392- 914 757 bestellen.

Mit zunehmendem Umweltbewusstsein nimmt auch die Suche nach Alternativen zur herkömmlichen Energie- und Umweltnutzung zu. Vor allem steigende Energiepreise sorgen für ein Umdenken im Bereich der Energienutzung. Alternative Energien wie Windenergie oder Solarenergie befinden sich stetig im Ausbau. Die Auswirkungen des Klimawandels tragen ebenfalls zu einem verstärkten Umweltbewusstsein bei. Elektroautos haben den kompletten Durchbruch zwar noch nicht geschafft, würden jedoch einen wesentlichen Beitrag zum Schutz vor dem Klimawandel leisten. Die Zukunft beginnt in Schleswig Holstein Viele Beispiele von Aussteigern zeigen, dass es auch einen Weg zu Leben gibt, der der Umwelt nicht schadet. Ein Leben ohne Strom und fließendes Wasser [...]

Kein Marktanreizprogramm für Elektro-Autos

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Was brachte das Spitzentreffen im Kanzleramt?

Elektro-Autos könnten die Autos der Zukunft sein, doch der Verkauf geht nur schleppend. Zum Thema Elektro-Autos lud Kanzlerin Merkel zu einem Spitzentreffen ins Kanzleramt. Dabei machte sie deutlich, dass es keine Kaufprämien für Elektro-Autos geben wird. Sie hofft stattdessen darauf, dass die Innovation es richten wird. Zudem setzt sie darauf, dass deutsche Autobauer die besten Produkte haben. Doch diese Argumente werden wohl kaum reichen, um den Verkauf von e-Mobilen in Schwung zu bringen.

Hauptaktionäre haben kein Interesse an Fördermitteln

Dieses Treffen ist eher ein Verhinderungsgipfel und wird den Verkauf von Elektro-Autos nicht fördern. Die deutsche Autoindustrie hat noch nicht den Weg zur e-Mobilität gefunden. Das Problem bei der Förderung von e-Mobilen liegt darin, dass viele der Hauptaktionäre in der deutschen Autoindustrie ölfördernde Staaten sind, die sich bei den deutschen Autoherstellern durchgesetzt zu haben scheinen. Diese besitzen kein Interesse an einem Marktanreizprogramm für die Elektro-Mobilität. Weiterhin würden die Fördermittel nur der Konkurrenz aus Frankreich und Japan nutzen, denn diese Autobauer können marktgerecht liefern.

Deutsche Kunden lehnen überteuerte Elektro-Autos ab

Zwar gibt es bereits einige Elektro-Autos der deutschen Autoindustrie auf dem Markt, jedoch werden diese viel zu teuer angeboten. Ein Großteil der Kunden weicht deswegen doch wieder auf die alte Verbrennungstechnik aus.

Vorbild Marktanreizprogramm für Wärmepumpen

Ein gutes Beispiel dafür, dass Marktanreizprogramme zum Durchbruch eines umweltfreundlichen Produkts beitragen können ist die Wärmepumpe. Trotz starkem Wettbewerb durch Konkurrenzprodukte aus China und Japan konnten sich deutsche Hersteller von Wärmepumpen auf dem Markt durchsetzen. Hier stimmen Leistung und Innovation der deutschen Wärmepumpenhersteller.

Absatzkrise in der Autoindustrie

Es bleibt zu hoffen, dass sich die deutschen Automobilhersteller nicht an der Blockadepolitik von Kanzlerin Merkel beteiligen. Nur durch gezielte Verkaufsförderung und attraktive Preise kann der Verkauf von Elektro-Autos angekurbelt werden. Die Förderung von e-Mobilen könnte so einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten und die Absatzkrise beenden.

Was brachte das Spitzentreffen im Kanzleramt? Elektro-Autos könnten die Autos der Zukunft sein, doch der Verkauf geht nur schleppend. Zum Thema Elektro-Autos lud Kanzlerin Merkel zu einem Spitzentreffen ins Kanzleramt. Dabei machte sie deutlich, dass es keine Kaufprämien für Elektro-Autos geben wird. Sie hofft stattdessen darauf, dass die Innovation es richten wird. Zudem setzt sie darauf, dass deutsche Autobauer die besten Produkte haben. Doch diese Argumente werden wohl kaum reichen, um den Verkauf von e-Mobilen in Schwung zu bringen. Hauptaktionäre haben kein Interesse an Fördermitteln Dieses Treffen ist eher ein Verhinderungsgipfel und wird den Verkauf von Elektro-Autos nicht fördern. Die [...]

Sächsische Müll-Affären ziehen ihre Kreise

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Die Mülllagerung ist eine heikle Sache. Kommt es zu Unfällen auf den Mülldeponien, können Giftstoffe austreten, die gesundheitliche Folgen haben können. Glücklicherweise bleibt es „nur“ bei Unfällen, wenn zumindest die Lagerhaltung stimmt, allerdings gibt es in Sachsen weit größere Probleme.

 

Ein Unternehmen in der Müll-Branche machte bereits im April Schlagzeilen und sorgte für Unruhe bei den Gemütern der Umweltschützer. Die Firma S.D.R. Biotec konnte oder wollte es nicht verhindern, dass Schwermetalle der eigenen Mülldeponie in Pohritzsch die Böden der Stadt verseuchten. Giftige Schwermetalle wie z.B. Blei, Cadmium und sogar Arsen konnten anhand von Bodenproben nachgewiesen werden. Für die Anwohner ein Spiel mit dem Leben, doch Thomas Fischer von der Deutschen Umwelthilfe sieht derzeit noch keine Besserungen im Umgang mit diesem Thema.

 

Trotz der gravierenden Probleme, die schwerwiegende gesundheitliche Folgen nach sich ziehen können, reagiert  der amtierende Umweltminister Frank Kupfer (CDU) nicht auf diese Missstände und schweigt diese Zustände lieber tot. Die Anwohner werden scheinbar mit den Gefahren allein gelassen.

 

Auch heute (sieben Monate später) scheint kein Ende in Sicht zu sein, denn nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe ist das Beispiel S.D.R. Biotec nicht genug, um umfassendere Änderungen in der Müllpolitik herbeizuführen. Zwar hat die Firma nach den Bodenproben ein paar Jahre zurück ihre Zulassung zur Aufbewahrung von Giftstoffen  verloren, dennoch müssen härtere Richtlinien und Kontrollen eingeführt werden, damit solche Vorfälle nicht mehr auftreten.

 

Die Firma S.D.R. Biotec soll allerdings nicht nur in Pohritzsch belasteten Müll entsorgt haben. Als weitere Standorte werden fünf weitere sächsische Deponien genannt, zu denen Chemnitz, Cröbern, Grumbach, Gröbern und Spröda gehören. Besonders bei der Letzteren kann eine Entwarnung nicht gegeben werden, da dieser Deponie eine ordentliche Bodenabdichtung fehle. Schadstoffe gelangen unter Umständen direkt in das Grundwasser.

 

Um das Problem endgültig anzuprangern tagt der Müll-Untersuchungsausschuss im Landtag. Dadurch sollte die Umweltverschmutzung, die durch die schwarzen Scharfe in der Branche ausgeht, bald der Vergangenheit angehören. Als Gäste und Zeugen werden an der Tagung der einstige Umweltamtschef Bernhard Voll und eine Mitarbeiterin des Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, jene für die Bodenmessungen zuständig war, sein. Offen bleibt, welche Konsequenzen die Politik ziehen wird.

 

Quelle: http://www.gaspreisvergleich.com

Die Mülllagerung ist eine heikle Sache. Kommt es zu Unfällen auf den Mülldeponien, können Giftstoffe austreten, die gesundheitliche Folgen haben können. Glücklicherweise bleibt es „nur“ bei Unfällen, wenn zumindest die Lagerhaltung stimmt, allerdings gibt es in Sachsen weit größere Probleme.   Ein Unternehmen in der Müll-Branche machte bereits im April Schlagzeilen und sorgte für Unruhe bei den Gemütern der Umweltschützer. Die Firma S.D.R. Biotec konnte oder wollte es nicht verhindern, dass Schwermetalle der eigenen Mülldeponie in Pohritzsch die Böden der Stadt verseuchten. Giftige Schwermetalle wie z.B. Blei, Cadmium und sogar Arsen konnten anhand von Bodenproben nachgewiesen werden. Für die Anwohner [...]