Atomenergie

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Bundesregierung macht bürgerferne Energiepolitik

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CDU-Wähler gegen Laufzeitverlängerung bei Atomkraftwerken

Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid hat im Auftrag von Greenpeace eine repräsentative Meinungsumfrage zur Laufzeitverlängerung bei Atomkraftwerken vorgenommen.  Befragt wurden 1001 Menschen in Deutschland. Demnach fände es sogar eine Mehrheit von 56 Prozent der CDU-Wähler falsch, wenn die Restlaufzeiten von bestehenden Atomkraftwerken in Deutschland über das Jahr 2021 hinaus verlängert würden, bei allen Befragten sind es 72 Prozent. Nur 30 Prozent der CDU-Wähler sprechen sich für eine Laufzeitverlängerung aus, von allen Befragten sind dies 21 Prozent.

Geheimvertrag zwischen Bundesregierung und Energiekonzerne

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesatomminister Norbert Röttgen (beide CDU) haben mit den Atomkonzernen trotzdem einen langfristigen Betrieb ausgehandelt. Die Details der Laufzeitverlängerung wurden in einem Geheimvertrag zwischen der Bundesregierung mit den Energiekonzernen RWE, E.on, EnBW und Vattenfall vereinbart. Der atomkritisch besetzte Bundesrat soll bei dieser Entscheidung bewusst umgangen werden.

Anmerkung von Tobias Münchmeyer  Energie-Experte von Greenpeace

RWE-Chef Jürgen Großmann und die anderen Atom-Bosse können sich über Geldgeschenke von der Bundeskanzlerin in Milliardenhöhe freuen. Merkel ist die Kanzlerin der Atomkonzerne, sagt Münchmeyer. Ausgerechnet die Atomkraft ist das letzte Alleinstellungsmerkmal der CDU. Mit ihrer bürgerfernen Energiepolitik steht die Bundesregierung für Täuschung und Manipulation, für Arroganz gegenüber Bürgerinteressen und für das Durchpeitschen von Klientelpolitik mit dem Wasserwerfer, so Münchmeyer.

CDU-Wähler gegen Laufzeitverlängerung bei Atomkraftwerken Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid hat im Auftrag von Greenpeace eine repräsentative Meinungsumfrage zur Laufzeitverlängerung bei Atomkraftwerken vorgenommen.  Befragt wurden 1001 Menschen in Deutschland. Demnach fände es sogar eine Mehrheit von 56 Prozent der CDU-Wähler falsch, wenn die Restlaufzeiten von bestehenden Atomkraftwerken in Deutschland über das Jahr 2021 hinaus verlängert würden, bei allen Befragten sind es 72 Prozent. Nur 30 Prozent der CDU-Wähler sprechen sich für eine Laufzeitverlängerung aus, von allen Befragten sind dies 21 Prozent. Geheimvertrag zwischen Bundesregierung und Energiekonzerne Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesatomminister Norbert Röttgen (beide CDU) haben mit den Atomkonzernen trotzdem einen [...]

Atomunfall in Japan und die deutsche Energiepolitik

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Bürgerferne Energiepolitik schlägt zurück

Ende Oktober hatte ich in diesem Blog über die Atompolitik der Bundesregierung geschrieben. Mich hatte damals geärgert, dass die Regierung in einem demokratischen Land, Politik für einige wenige Energiekonzerne durchsetzt, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung diese politischen Entscheidungen für falsch hält. Frau Merkel und Co. fuhren einen Kurs der verbrannten Erde, und wie ich heute sehe, kann man dies auch wörtlich nehmen.

Das Energiekonzept

Dieses angebliche Energiekonzept dient nur der Maximierung der Gewinne weniger Energieversorger. „Geld vor Sicherheit“ ist wohl die Parole, die Politik und Energiewirtschaft ausgegeben haben. Egal, was die Menschen in Deutschland denken.

Politik vorbei an den eigenen Wählern

Es ging sogar soweit, dass die Interessen der eigenen Wähler völlig ignoriert wurden. Eine von Greenpeace im Oktober letzten Jahres in Auftrag gegebene repräsentative Meinungsumfrage zeigte ein klares Aus für die Restlaufzeitverlängerung an. Demnach fände es sogar eine Mehrheit von 56 Prozent der CDU-Wähler falsch, wenn die Restlaufzeiten von bestehenden Atomkraftwerken in Deutschland über das Jahr 2021 hinaus verlängert würden, bei allen Befragten sind es 72 Prozent. Klarer kann der Volkswille in einer Demokratie nicht ausfallen.

Risiken und Auswirkungen in Bild und Ton

Die Risiken konnte sich kein Mensch vorstellen. Sicher gab es kleine Probleme in deutschen Atomkraftwerken, aber man nahm sie nicht richtig wahr. Die Bilder aus Japan erinnern mich an Katastrophenfilme aus Hollywood und die explodierenden Reaktorblöcke sind so unglaublich, dass ich mir oft sagen musste, dass ist kein Film, sondern die Realität ist.

Das Kind und der Soldat mit dem Geigerzähler

Zwei Dinge haben mich in den letzten Tagen sehr bewegt. Das eine war der Satz eines Wissenschaftlers, der über das Unglück in Tschernobyl sprach und sagte: „Die Gegend in der verbotenen Zone wird wohl in den nächsten 20.000 bis 30.000 Jahren nicht bewohnbar sein…“ und das Zweite das mich stark bewegte hat, ist das Foto von dem kleinen Jungen oder Mädchen das die Arme hochhält und mit einem Geigerzähler von einem Soldaten in Schutzkleidung auf Radioaktivität überprüft wird.

Es ist Zeit

Jetzt ist der Punkt gekommen, um einen Schritt zurückzutreten und unser modernes Leben zu überprüfen. Ist es wirklich notwendig für Gewinnmaximierung unseren Planeten unbewohnbar zumachen? Ist es wirklich nötig für billigen Strom unsere Kinder zu opfern? Müssen wir, um immer mobil sein zu können, unser Klima vergiften? Ich denke es ist Zeit, einen Schritt zurückzutreten.

Bürgerferne Energiepolitik schlägt zurück Ende Oktober hatte ich in diesem Blog über die Atompolitik der Bundesregierung geschrieben. Mich hatte damals geärgert, dass die Regierung in einem demokratischen Land, Politik für einige wenige Energiekonzerne durchsetzt, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung diese politischen Entscheidungen für falsch hält. Frau Merkel und Co. fuhren einen Kurs der verbrannten Erde, und wie ich heute sehe, kann man dies auch wörtlich nehmen. Das Energiekonzept Dieses angebliche Energiekonzept dient nur der Maximierung der Gewinne weniger Energieversorger. „Geld vor Sicherheit“ ist wohl die Parole, die Politik und Energiewirtschaft ausgegeben haben. Egal, was die Menschen in Deutschland denken. Politik [...]

Atomkraft in Deutschland behindert erneuerbare Energien

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Atomkraft in Deutschland behindert erneuerbare Energien

Und der alte Atomreaktor läuft und läuft und …

Das Thema Erneuerbare Energien hat in Deutschland eine ganz neue Bedeutung gewonnen, seit die Bundesregierung mit den großen Energiekonzernen (Vattenfall, RWE, EnBW und E.on) einen Vertrag über die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke schloss: „Die Laufzeit der Kernkraftwerke in Deutschland wird durchschnittlich um 12 Jahre verlängert. Bei Kernkraftwerken mit Beginn des Leistungsbetriebes bis einschließlich 1980, wird die Laufzeit um 8 Jahre verlängert, bei den jüngeren um 14 Jahre“.

Kritik an der Entscheidung

Die Hauptaussage des 39 Seiten füllenden Entwurfs des Energiekonzepts sorgt innerhalb der Bundesregierung für rege Auseinandersetzungen. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) spricht sich für die Laufzeitverlängerung aus, Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) hingegen kritisiert die Entscheidung über die Zukunft der Atomkraftwerke und fordert eine Absegnung des Konzepts durch den Bundesrat. Röttgen gibt an, nicht an dem Vertrag der Regierung mit den Konzernen mitgewirkt zu haben, obwohl er der zuständige Fachminister bei Atomkraftfragen in Deutschland ist. „Ohne eine Zustimmung der Länder wird die Chance vertan, das Energiekonzept auf eine breite Basis zu stellen“. Mit diesen Worten wendet sich auch Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) gegen die Entscheidung.

Atomkraft in Deutschland behindert erneuerbare Energien Und der alte Atomreaktor läuft und läuft und … Das Thema Erneuerbare Energien hat in Deutschland eine ganz neue Bedeutung gewonnen, seit die Bundesregierung mit den großen Energiekonzernen (Vattenfall, RWE, EnBW und E.on) einen Vertrag über die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke schloss: „Die Laufzeit der Kernkraftwerke in Deutschland wird durchschnittlich um 12 Jahre verlängert. Bei Kernkraftwerken mit Beginn des Leistungsbetriebes bis einschließlich 1980, wird die Laufzeit um 8 Jahre verlängert, bei den jüngeren um 14 Jahre“. Kritik an der Entscheidung Die Hauptaussage des 39 Seiten füllenden Entwurfs des Energiekonzepts sorgt innerhalb der Bundesregierung für rege [...]

ATOMKRAFT? NEIN DANKE! Aufkleber wird 35

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Ein Anti-Atomkraft-Symbol aus Dänemark erobert die Welt

Atomkraft Nein Danke Aufkleber wird 35 Jahre alt

Es war keine hochbezahlte Marketingagentur, es waren keine berühmten dänischen Designer, die wochenlang bis tief in die Nacht Entwürfe diskutierten, es war die damals 21-jährige Wirtschaftsstudentin Anne Lund aus Aarhus in Dänemark, die an ihrem Küchentisch das Symbol der Anti-Atomkraftbewegung entwarf.

Freundliche und unmissverständliche Marke der Atomkraftgegner

Die Studentin schaffte eine freundliche und doch unmissverständliche Marke, die klar sagt, wofür  sie steht, „Nein zur Atomkraft“. Anne Lund konnte damals nicht ahnen, dass diese kleine freundliche Sonne, einmal genauso bekannt ist wie das M von MC Donald’s. Die Dänin schaffte bewusst oder unbewusst eine friedliche Marke. Eine lachende Sonne  die sich alt oder jung anstecken können, ohne  die Gegenseite zu provozieren. Atomkraft? Nein Danke!-Button

Umweltenergie statt Atomkraft in Dänemark

In Dänemark hatte die Anti-Atom-Kraftbewegung erfolg, denn 1985 entschied das Parlament, auf die Atomkraft zu verzichten. Der Druck aus der Bevölkerung war zu groß und so musste man in Dänemark nach Alternativen suchen. Windkraft, Wasserkraft und Energieeffizienz spielen seit dem eine große Rolle.    Auch die Solarenergie und die Geothermie spielen in Dänemark eine Rolle, dank dem klaren NEIN zur Atomkraft.

20 Millionen Exemplare des Atomkraft Nein Danke Aufklebers

Das Zeichen wurde am 1.Mai 1975 erstmals im dänischen Aarhus in einer Stückzahl von 200 gedruckt und verkauft. In den letzten Jahren wurden 20 Millionen Exemplare weltweit in über 40 Sprachen verteilt.   Die Markenrechte liegen beim nichtkommerziellen OOA-Fonds. Umweltorganisationen können gegen eine geringe Gebühr das Nutzungsrecht erwerben.

„Tak“ für dein friedliches Symbol, Anne Lund.

Ein Anti-Atomkraft-Symbol aus Dänemark erobert die Welt Atomkraft Nein Danke Aufkleber wird 35 Jahre alt Es war keine hochbezahlte Marketingagentur, es waren keine berühmten dänischen Designer, die wochenlang bis tief in die Nacht Entwürfe diskutierten, es war die damals 21-jährige Wirtschaftsstudentin Anne Lund aus Aarhus in Dänemark, die an ihrem Küchentisch das Symbol der Anti-Atomkraftbewegung entwarf. Freundliche und unmissverständliche Marke der Atomkraftgegner Die Studentin schaffte eine freundliche und doch unmissverständliche Marke, die klar sagt, wofür  sie steht, „Nein zur Atomkraft“. Anne Lund konnte damals nicht ahnen, dass diese kleine freundliche Sonne, einmal genauso bekannt ist wie das M von MC [...]